Bayern und Baden-Württemberg fordern reduzierte Hotel-Mehrwertsteuer
Stuttgart, 17.09.2008. Nach Baden-Württemberg fordert jetzt auch Bayern im Bundesrat die Einführung des reduzierten 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes für die deutsche Hotellerie. Wie der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg unter Berufung auf den bayerischen Schwesterverband BHG berichtet, will das bayerische Landeskabinett am kommenden Dienstag den Beschluss fassen, sich einer entsprechenden Bundesratsinitiative Baden-Württembergs anzuschließen, die von Wirtschaftsminister Ernst Pfister am 4. September eingebracht worden war.
„Die Nachricht aus Bayern ist ermutigend, denn damit macht auch die größte Tourismusdestination Deutschlands deutlich, dass die Wettbewerbsnachteile, die unseren Betrieben durch die hohe deutsche Hotel-Mehrwertsteuer entstehen, nicht länger hinnehmbar sind“, erklärte Peter Schmid, Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg in Stuttgart.
22 von 27 EU-Staaten, darunter alle deutschen Anrainerstaaten außer Dänemark, gewähren der Hotellerie einen ermäßigten Umsatzsteuersatz an. Während deutsche Hotels 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnen müssen, sind es in der Schweiz nur 3,6 Prozent, in Frankreich 5,5 Prozent, in Spanien und Polen 7 Prozent, in den Niederlanden 6 Prozent und in Österreich und Italien jeweils 10 Prozent. Eine Senkung der Hotel-Mehrwertsteuer in Deutschland wäre nach EU-Recht jederzeit möglich, wird aber von der Bundesregierung bislang blockiert.
Peter Schmid: „Die hohe deutsche Hotelmehrwertsteuer schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit als Tourismusland und verhindert die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Gastgewerbe. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihre Blockadehaltung in dieser wichtigen Frage aufgibt und endlich für fairen Wettbewerb in Europa sorgt.“
Das Gastgewerbe zählt mit mehr als 32.000 Betrieben, 7,5 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu den großen Dienstleistungsbranchen in Baden-Württemberg. Hotellerie und Gastronomie sind Hauptleistungsträger der Tourismuswirtschaft im Land.
„Die Nachricht aus Bayern ist ermutigend, denn damit macht auch die größte Tourismusdestination Deutschlands deutlich, dass die Wettbewerbsnachteile, die unseren Betrieben durch die hohe deutsche Hotel-Mehrwertsteuer entstehen, nicht länger hinnehmbar sind“, erklärte Peter Schmid, Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg in Stuttgart.
22 von 27 EU-Staaten, darunter alle deutschen Anrainerstaaten außer Dänemark, gewähren der Hotellerie einen ermäßigten Umsatzsteuersatz an. Während deutsche Hotels 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnen müssen, sind es in der Schweiz nur 3,6 Prozent, in Frankreich 5,5 Prozent, in Spanien und Polen 7 Prozent, in den Niederlanden 6 Prozent und in Österreich und Italien jeweils 10 Prozent. Eine Senkung der Hotel-Mehrwertsteuer in Deutschland wäre nach EU-Recht jederzeit möglich, wird aber von der Bundesregierung bislang blockiert.
Peter Schmid: „Die hohe deutsche Hotelmehrwertsteuer schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit als Tourismusland und verhindert die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Gastgewerbe. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihre Blockadehaltung in dieser wichtigen Frage aufgibt und endlich für fairen Wettbewerb in Europa sorgt.“
Das Gastgewerbe zählt mit mehr als 32.000 Betrieben, 7,5 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu den großen Dienstleistungsbranchen in Baden-Württemberg. Hotellerie und Gastronomie sind Hauptleistungsträger der Tourismuswirtschaft im Land.